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Schmuck von Amazonas-Indianern

Indianerschmuck

Im Rahmen unserer Projektarbeit arbeiten wir mit folgenden Ethnien zusammen:

Die Apurinã


Die Indianer aus dem Volk der Apurinã siedeln entlang des Rio Purus und seiner Zuflüsse im brasilianischen Bundesstaat Amazonas. Sie leben in 23 Indianergebieten, sogenannten "Terras Indigenas". Das Volk der Apurinã umfasst zur Zeit knapp 500 Menschen.

Wir arbeiten mit der Kommune "Apurinã do 45" zusammen, die bei Kilometer 45 der brasilianischen Bundesstraße BR 317 zwischen den Städten Rio Branco und Boca do Acre siedeln. Die Existenz der Apurina als eigenständiges und unabhängiges Indianervolk ist stark gefährdet. Aus wirtschaftlicher Not verlassen viele Apurina ihre Dörfer und suchen ihr Glück vor allem in den Städten Rio Branco und Boca do Acre, wo sie jedoch schnell verelenden, dem Alkohol und der Prostitution verfallen. Zusammen mit der brasilianischen Nicht- Regierungsorganisation PESACRE mit Sitz in Rio Branco wurde im Jahre 1999 das "Schmuck-Projekt" mit den Apurina do 45 ins Leben gerufen. Das Projekt soll den Apurina mit Hilfe ihres traditionellen Kunsthandwerks eine Existenzgrundlage sichern, auf deren Basis die Menschen ihre traditionelle Lebensweise beibehalten können. Integrierter Bestandteil des Projektes ist die nachhaltige Nutzung der Baumarten im Stammesgebiet, welche die Rohstoffe für das Kunsthandwerk liefern. Eine Übernutzung der Bestände wird dadurch ausgeschlossen.

Der Schmuck der Apurinã besteht ausschließlich aus bearbeiteten Pflanzensamen und enthält keinerlei künstliche Bestandteile. Auch die Fäden und die Verschlüsse sind aus robusten Pflanzenmaterialien hergestellt. Lassen Sie sich vom Schmuck der Apurinã begeistern!

Die  WAIMIRI-ATROARI:


Die Waimiri Atroari Indianer siedeln im Norden Amazoniens innerhalb der brasilianischen Bundesstaaten Amazonas und Roraima. In den letzten Jahrzehnten war der Stamm von drei schwerwiegenden Eingriffen in ihr Stammesgebiet betroffen:

- dem Bau der Strasse (BR 174) von Manaus nach Boa Vista und weiter nach Venezuela (1969)
- dem Projekt Pitinga, dem großflächigen Abbau von Mineralien (1980)
- und dem auch im ökoloigischen Sinne katastrophalen Bau des Staudammes Balbina (1989), wodurch weite Teile ihres Stammesgebietes (30.000 Hektar) unter Wasser gesetzt wurden.

Durch diese Einflüsse und auch infolge der daraus resultierenden Kontakte zur "Zivilisation" kam es zu schweren Diskriminierungen. Das stolze Volk hat es jedoch weitestgehend geschafft, seine Kultur und seine ursprüngliche Lebensweise beizubehalten. Das Stammesgebiet der Waimiri-Atroari ist mittlerweile demarkiert, d.h. als deren Lebensraum auch auf gesetzlicher Basis anerkannt.
Mit dem Kauf dieses wunderbaren Armbandes unterstützen Sie die Waimiri-Atroari in ihrem Bestreben die natürliche Lebensweise in einem intakten kulturellen Umfeld beizubehalten.

Lebensraum und Dorfgemeinschaft der Waimiri-Atroari:



Die Indianerfrauen-Kooperative AMARN

Frauen aus unterschiedlichen Ethnien, die alle am oberen Rio Negro siedeln, haben sich vor einigen Jahren zu einer Kooperative zusammengeschlossen. Ziel der Kooperative ist eine leichtere und bessere Vermarktung der Kunstgegenstände, welche von den Indianerfrauen hergestellt werden. Der Verkauf dieser Produkte leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen dieser Stämme.


Auf dem Bild sehen Sie eine Indianerfrau mit ihrem Kind beim Weben eines Teppichs aus Pflanzenfasern.

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